Mondberge - Ein Afrika-Thriller

Hintergrundstory

Neue Welten

Doch die drei Tage, die er in dem Backpackers Hostel des Ortes verbrachte, führten ihn tiefer in die ugandische Gesellschaft ein als jeder Gipfelsturm. Er lernte zwei Guides kennen, Ally und Shawn, die ihn unter ihre Fittiche nahmen und ihm den Ort, die Umgebung und die nächste größere Stadt zeigten. Die Selbstverständlichkeit, die Gelassenheit und eine uneingeschränkte Freundlichkeit beeindruckten ihn. Und er sog die Erfahrungen in der ugandischen Gesellschaft in sich auf.

Nach der Enttäuschung, den Aufstieg nicht ganz geschafft zu haben, wurde ihm schnell klar, dass darin auch ein großer Vorteil lag: Er lernte Uganda von einer anderen Seite kennen, kam mit den Menschen ins Gespräch. Vieles davon findet sich heute in Szenen des Romans wieder.

Während Meyer sich den Freuden der Zivilisation hingab, marschierte Klotz weiter die Berge hinauf. Die Gruppe hatte ein großes Ziel: Die Besteigung des über 4.800 Meter hohen Mt. Baker. Doch letztendlich wagten sich nur zwei Teilnehmer der Reisegruppe bis auf den Gipfel. Klotz gehörte nicht dazu, denn er hatte seiner Frau ein Jahr zuvor nach der gelungenen, aber haarsträubend gefährlichen Gipfelbesteigung der 5.109 Meter hohen Margherita-Spitze im Ruwenzori versprochen, sich nicht mehr auf gefährliche Aktionen einzulassen. Er wartete also mit den anderen im letzten Camp vor der Spitze, bis die beiden risikofreudigen Bergsteiger nach siebzehn Stunden und weit nach Einbruch der Dunkelheit zurück kehrten. Erschöpft bis zum Umfallen. Während dieser bangen Stunden erlebte er eine totale Mondfinsternis in den Mondbergen.

Erste Notizen
Der Entschluss zur Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Autor
Vorbereitung der Recherchereise
Ostafrika im Visier
Die Strapazen in den Bergen
Meyers Abstieg
Neue Welten
Höhenkrankheit
Begegnung mit den Gorillas
Textarbeit
Cover und Marketing
Die Überarbeitung
Die letzte Phase
Das fertige Buch